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Wetterstationen

Analoge Wetterstationen

Analoge Wetterstationen sind oft in den sog. "Wetterhütten" untergebracht. Das sind meist kleine Kästen aus Holz oder aus witterungsbeständigem Kunststoff . Sie schützen die Wetterinstrumente vor direkten Witterungseinflüssen wie Regen und Schmutz, sorgen aber gleichzeitig für korrekte Messwerte.

Wetterhütten und Instrumente

Die oben erwähnten Wetterhütten (auch Klimahütten oder englische Hütten genannt) bestehen aus winddurchlässigen Lamellenwänden und sind außen weiß gestrichen, um die Temperaturdaten nicht durch die Sonneneinstrahlung zu verfälschen. Eine dunkle Oberfläche würde bei Sonnenschein oder auch bei leichter Bewölkung mehr Strahlung absorbieren, diese an die Innenluft weitergeben und damit die Innentemperatur gegenüber der Außentemperatur erhöhen. So würden dunkle Wetterhütten eine zu hohe und damit falsche Temperatur aufzeichnen. Damit die Messdaten verschiedener Wetterstationen vergleichbar sind, gibt es die Regel, dass Wetterhütten exakt 2 Meter über einer Grasfläche und mindestens 10 Meter vom nächsten Baum entfernt aufgestellt werden müssen, außerdem sollten die Hütten idealerweise ganztägig von der Sonne beschienen und ungehindert vom Wind getroffen werden.

Die „typische Wetterhütte“ ist mit Psychrometer, Maximum- und Minimumthermometer und einem Thermohygrograph ausgestattet.

Außerhalb der Wetterhütte ist außerdem ein Regenmesser unter freiem Himmel und ein Anemometer angebracht. Manche Stationen messen darüber hinaus auch die Globalstrahlung, Sonnenscheindauer sowie spezielle Werte wie die Verdunstung oder die Bodentemperatur.

Um Daten von diesen analogen Wetterstationen zu sammeln, müssen die Instrumente innerhalb der Wetterhütte abgelesen werden. Außerhalb ist der Wasserstand im Regenmesser bzw. die aktuelle Windgeschwindigkeit und Richtung am Anemometer abzulesen. Dieses geschieht bei hauptamtlichen Stationen jede volle Stunde (bei nebenamtlichen Stationen nur um 7, 14 und 21 Uhr), beim Regenmesser jeden Morgen um 7 Uhr.

 
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